Rollrasen_Tipps_Verlegen
Leicht verständlich:
Verlege- & Pflegeanleitung
Erst die Bodenverarbeitung, dann das Verlegen, Wässern, Düngen und Mähen: Selbst der beste Rollrasen ist darauf angewiesen, dass er einen guten Start hat und systematisch gepflegt wird. Wir verraten gerne, was wichtig ist.
Unsere kostenlose Verlege- und Pflegeanleitung ist ein leicht verständlicher Ratgeber, der jahrzehntelange Erfahrung kompakt zusammenfasst. Das hilft Hobbygärtnern, Fortgeschrittenen und Fachbetrieben gleichermaßen.
Rasenpflege-Kalender
gibt Regeln vor
Unser Rollrasen ist ein natürlicher, grüner Baustoff. Sollten die Witterung oder andere Umweltfaktoren ihn strapazieren, helfen klare Regeln. Wer die richtigen Pflegehinweise befolgt, erhält die Qualität des BOFERA-Rollrasens. 
Zwischen März und Oktober benötigt Ihr Rollrasen Hilfe, um zu wachsen, grün zu bleiben und sich bei Bedarf zu erholen. Wie das am besten klappt, fast der kompakte Rasenpflege-Kalender von BOFERA übersichtlich zusammen.
Bofera-Tipps-Bild
Antworten auf
oft gestellte Fragen
Wir helfen und beraten gerne. Das BOFERA-Team hat die wichtigsten Infos rund um das Thema Rollrasen zusammengestellt und beantwortet. Wer darüber hinaus Fragen hat, ist bei uns jederzeit willkommen.

Unsere Kunden können zwischen zwei Rollrasensorten wählen – dem „BOFERA Spiel und Sport“ und dem „BOFERA Supra“. Der Spiel- und Sport-Rasen eignet sich für jeden Standort und ist bei starker Beanspruchung zu bevorzugen. Für den Privatgarten empfehlen wir den BOFERA Supra, unseren Premium-Rasen. Dank seines schönen Blattapparats und der dichten Grasnarbe verleiht er jedem Garten eine besondere Note. Selbst mit schattigen Stellen zum Beispiel durch Bäume oder Hausecken kommt der BOFERA Supra gut zurecht.

Wenn alle Bodenvorbereitungen getroffen sind und der Rollrasen verlegt werden kann, schafft eine ausgewachsene Person in normaler körperlicher Verfassung 100 m² am Tag inklusive Anwalzen und Wässern des Rasens. Wir empfehlen, vor dem Verlegen des Rollrasens 30 g/m² BOFERA-Langzeitdünger mit in das Planum zu geben.

Das gefräste oder gelockerte Planum muss mit einer Rasenwalze gleichmäßig verdichtet werden. Dabei werden entstehende „Schlaglöcher“ eingeebnet. Das ist wichtig, damit Sie auf Dauer einen ebenen Rasen behalten.

Für allgemeine Hinweise beachten Sie bitte die ausführliche BOFERA-Verleganleitung.

Nach dem Verlegen sollten sie Ihren Rollrasen mit ca. 10 Liter Wasser je m² gut durchfeuchten. Nach dem Anwalzen geben Sie erneut 10 Liter je m² auf die gesamte Fläche. Halten Sie den Rollrasen in den ersten zwei Wochen immer wurzeltief feucht. Sobald er mit dem Unterboden fest verwachsen ist, kann er beansprucht werden. Das Anwachsen überprüfen Sie, indem Sie vorsichtig an der Grasnarbe ziehen und prüfen, sie sich noch vom Unterboden trennen lässt. In der Regel ist der Rollrasen nach 2 bis 4 Wochen angewachsen.

Auf jede Rasensode eine Gießkanne Wasser (ca. 8 Liter) und nach dem Anwalzen noch einmal die gleiche Menge. Bei größeren Flächen muss ein leistungsfähiger Rasensprenger zur Verfügung stehen. Der Rasen verbrennt übrigens nicht, wenn er bei Sonnenschein gewässert wird. Unser Tipp: Messen Sie die Wassermenge. Auf 100 m²Rasen gehören unmittelbar nach dem Verlegen 2 x 10 l Wasser x 100 m² = 2000 l

Rasen benötigt ähnlich wie ein Mensch unterschiedliche Nährstoffe über das Jahr, damit er optimal versorgt ist. Wir empfehlen, Ihren Rollrasen viermal im Jahr zu düngen. Er benötigt im Frühjahr einen schwefelbetonten Dünger und im Herbst einen kaliumbetonten Dünger.

Bitte beachten Sie dazu den BOFERA-Rasenkalender.

Generell ist Vertikutieren keine Pflicht. Ein Rasen sollte vertikutiert werden, wenn er stark vermoost oder verfilzt ist. Der optimale Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr – ca. 2 bis 3 Wochen nach der ersten Düngung. Wichtiger Hinweis für unsere Kunden: Der „BOFERA Supra“ darf nicht vertikutiert werden

Durch eine gute Pflege des Rollrasens (regelmäßiges Düngen, Mähen und Wässern) wird Unkrautbildung unterdrückt. Einzelne Unkräuter können per Hand entfernt werden.

Moose sind in ihren Umweltanforderungen sehr anspruchslos und gedeihen im Gegensatz zu Rasen auf feuchten, nährstoffarmen Böden mit eingeschränkter Sonneneinstrahlung. Die Bildung von Moos im Rasen kann mehrere Ursachen haben:

  • Beschattung zum Beispiel unter Bäumen
  • Pflegefehler durch häufiges und zu tiefes Mähen
  • unzureichende Düngung, da Gräser geschwächt sind
  • nicht optimaler pH-Wert (dagegen hilft kalken)

Generell eignen sich Spindel- sowie Sichelmäher. Wichtig bei beiden Maschinentypen ist ein scharfes Messer. Ob der Rasen aufgefangen wird oder auf der Fläche verbleibt, hängt von der Häufigkeit der Mähgänge ab. Gute Arbeit leisten Mähroboter, da der Rasen häufiger in kurzen Intervallen gemäht wird und das Schnittgut auf der Fläche verbleiben kann. Je weniger Gras abgeschnitten wird, desto besser ist es für Ihren Rasen. Es sollte aber mindestens einmal pro Woche gemäht werden. Als Faustformel gilt: Immer nur ein Drittel der Gesamtlänge des Rasens abschneiden. Ein Kürzen der Halme von 6 auf 4 Zentimeter mit einem scharfen Messer sorgt für ideale Pflege.

In der Regel handelt es sich um sogenannte Wärme-Hutpilze. Sie entstehen durch Wärme und Feuchtigkeit auf gesunden und fruchtbaren Böden. Die Pilze sind ein Zeichen für gute Bodenbiologie. Durch eine normale Pflege des Rollrasens verschwinden die Pilze genauso schnell, wie sie gekommen sind.